Montag – Tag 4
Wiedersehen nach Krankheit
Nach zwei Tagen krank sein habe ich mich sehr gefreut, die Minis wiederzusehen. Leider sind wir jetzt nur noch zu dritt, denn ein Kind ist im Urlaub in Italien. Da habe ich auch gleich Lust auf Urlaub bekommen und überlege, in den Herbstferien meine Praktika zu pausieren und eine Radtour zu machen. Ich mag die Jahreszeit gerade sehr gerne, und es macht mir Spaß, so viel draußen zu sein.
Es geht gerade alles ziemlich schnell mit der Planung meiner Praktika und fürs Au-pair, und ich habe gemerkt, dass ich dabei anfällig bin, in einen Gedankenstrudel zu geraten. Dabei sollte ich regelmäßig alles mit etwas Abstand vom aktuellen Tag betrachten, um meine Schritte objektiv planen zu können. Während der Schulzeit brauchte man das nie – da gab es nur die Schule, der Fokus lag auf dem Machen. Nun muss man lernen, seine Zeit mit Dingen zu füllen, die einen weiterbringen – auf persönlicher Ebene und auf Weiterbildungs-Ebene. Ich glaube, dass ich das schon gut hinbekommen werde. Ich habe es bisher nur noch nie in diesem Maße gemacht, weshalb es für mich bislang sehr aufregend ist, mich für Praktika und Co. zu bewerben.
Geburtstagsfeier
Zurück zum heutigen Tag: Wir feierten den Geburtstag einer Mini. Nancy hatte im Lastenrad einen kleinen, wunderschönen Geburtstagstisch gedeckt. Auf einem Tuch standen eine kleine Kerze, ein süßes Foto und ein Bananenauto. Sogar ein Geschenk war da: eine kleine Tasche für Pixibücher, in der schon ein Pixibuch mit Bobo Bär eingepackt war. Das sah wirklich super schön aus – da hätte ich mich auch gefreut, wäre ich ein Mini bei ihr gewesen.

Alle drei super gelaunt, ging es zum Drei-Kastanien-Spielplatz. Den Geburtstagskuchen verspeisten wir bei einem sonnigen Picknick auf der Matte im Gras. Anschließend spielten wir noch eine große Runde auf dem modernen Spielplatz.

Tipps für sicheres Spielen
Ich mache mir öfter Sorgen, dass die Kinder sich verletzen könnten, besonders wenn sie hoch klettern. Ich saß mit einem Kind auf einer Tischtennisplatte, und natürlich wollten die anderen beiden auch mit hoch. Nancy hat mir dafür einen super Tipp gegeben: Die Kinder klettern nur da hoch, wo sie selbst hochklettern können. Das ist tatsächlich eine super Regel, die einem sehr viel Stress abnimmt – besonders wenn man mit mehreren Kindern unterwegs ist und nicht alle gleichzeitig direkt absichern kann. Ich war bisher ziemlich hilfsbereit, besonders wenn die Kinder mich so lieb fragen, aber da muss ich jetzt wohl einfach konsequent sein.
Rückkehr und Mittagessen
Wenn es nach dem Ausflug zurück in die Wohnung geht und alles aus dem Fahrrad aussteigt, bleiben die Helme erstmal auf. Dadurch sehen die Minis mit ihren Rucksäcken auf der Treppe nicht nur wie Bergsteiger aus, sondern sind auch besser geschützt.
Das Suppenessen war sehr schön und entspannt. Wie immer habe ich auch wieder ein Einschlafbuch vorgelesen.
